Rumänien: Gefängnisse für Schweine
Wer den Häftlingen eine Linderung der Leiden anbieten will, dem wird das verboten. Wer eine Unterstützung zur gesellschaftlichen und moralischen Rehabilitation anbietet, wird abgelehnt. 30 Tage vor dem UE-Beitritt beschreibt der Gründer der Liga für die moralische Wiedergeburt, Pater Don Demidoff, die Lebensbedingungen der Häftlinge in Rumänien. Schlechter als die der Schweine in West-Europa.
Im Februar dieses Jahres hat Pater Don Demidoff eine Reihe von wohltätigen Initiativen im Hochsicherheitsgefängnis Codlea, Kreis Brasov, begonnen. Er wollte den Menschen, die einen Fehler gemacht haben, Hilfe anbieten, um ihnen zu zeigen, dass auch andere Lösungen möglich sind, dass ihre Rehabilitation gewünscht wird und, dass sie nicht vergessen wurden. Dafür hat er über sehr Monate gegen ein System, welches nicht die Rettung der Häftlinge, sondern deren Zerstörung als rationale Menschen, die der Gesellschaft nützlich sein konnten, gekämpft. Pater Don ist zu diesen Schlußfolgerungen gekommen, nachdem er ein Kind, dem er in der Vergangenheit geholfen hat und zur Zeit verhaftet wurde, besuchte. Dieses Kind bat ihn, ihn zu besuchen und auch mit den anderen Häftlingen zu reden. Mit der vorherigen Gefängnisführung hat Pater Don vereinbart, die Häftlinge jeden Freitag zu besuchen, deren Beichten abzunehmen und mit ihnen zu reden. Das kommunistische System hat aber die guten Absichten von Don Demidoff besiegt.
Verbotene Beichten
„Durch diese Tätigkeit habe ich keinen Proselytismus gemacht. Ich habe niemanden zu seiner Kirche bekehrt. Ich habe versucht, den Häftlingen Hilfe anzubieten. Mit Kleidern, Lebensmitteln, mit Beichten, mit Rechtshilfe. Aber die miserablen Bedingungen in diesen Anstalten lassen diesen mildtätigen Versuch scheitern”, erzählt Pater Don Demidoff. Die Bedingungen, die er dort gefunden hat, sind schwer vorstellbar. Don Demidoff hat kranke, geschlagene, vergewaltigte Häftlinge kennengelernt. „Ein junger Mann hat mir erklärt, dass er absichtlich aus einer Gefängniszelle in einer anderen versetzt wird, um vergewaltigt zu werden. Manchmal sogar 20 - 30 am Tag. 30 Gefangene in einer Zelle eingepfercht, ohne Bettwäsche, ohne jegliche Unterstützung bei einer Krankheit. Theoretisch haben sie Möglichkeit, Briefe zu schreiben, aber im Gefängnis finden sie kein Briefpapier, keine Umschläge und Briefmarken und keine Telefonkarten", beschreibt Pater Don. Auch die Rechtsgründe, die zur Verhaftung geführt habe, sind manchmal unklar. Pater Don hat sich mit vielen Häftlingen unterhalten, hat deren Fälle studiert und Rechtshilfe angeboten. „Die Armen und die Zigeuner müssen schlimmer als die anderen leiden. Wer sich keinen qualifizierten Anwalt leisten kann, kommt automatisch ins Gefängnis, wo er ein Niemand inmitten einer Militärdiktatur ist. Ich habe einen Häftling kennengelernt, der auf Bewährung nach einer Gefängnisstrafe von 6 Jahren zu befreien war. Ich habe einen Anwalt angestellt, der aber die Freilassung auf Bewährung nicht erhalten konnte. Erklärung: der Häftling hätte keine Arbeit im Gefängnis geleistet. Die Richter haben aber nicht berücksichtigt, dass der betroffene Häftling an Hepatitis leidet, so dass er arbeitsunfähig ist. Sie haben auch nicht berücksichtigt, dass der Häftling nicht die notwendigen Bedingungen für seine Krankheit hatte. Ich habe ihm die nötigen Medikamente gekauft und versuchte, ihn in einem Gefängnis, wo ihm ärztliche Unterstützung angeboten würde, zu versetzen. Die Antwort war, dass in Codlea alle Bedingungen erfüllt sind. Wie denn, da ich die notwendigen Medikamente selbst gekauft habe? Ich habe eine Gegenuntersuchung beantragt, wobei ich die gleiche Antwort erhalten habe. Keine Behörde ist bereit zu bestehen, dass die rumänischen Gefängnisse nicht ordnungsgemäß funktionieren”. Pater Don hat gegen dieses System gekämpft. Er hat den Häftlingen Umschläge, Papier und Briefmarken gebracht. Er hat denen Telefonkarten gekauft. Sie wollten beichten. Aber die notwendigen Bedingungen dafür wurden nicht zur Verfügung gestellt. Immer am Eingang einer Leibesvisitation unterzogen, von den Wächtern belästigt, verhindert, die Beichte der Häftlinge abzunehmen. Mit dem Führungspersonal des Gefängnisses wurde ein Protokoll vereinbart. Das Protokoll wurde aber nicht eingehalten. Pater Don ist nicht mehr bereit, die Belästigungen der Wächter und des Führungspersonals des Gefängnisses mitzumachen, weil er den Häftlingen helfen will. „Nach der Verhaftung verlieren die Menschen alle Rechte. Nicht einmal die Priester können sich mit denen in Verbindung setzen. Auch ich wurde von maskierten Wächtern brüskiert. Die Pflichtverteidiger bleiben passiv, wenn sie nicht 10 Millionen Lei für einen Häftling erhalten. Auch die Mitarbeiter aus den Gefängnissen sollten geschult werden.”
Als Menschen zerstört
Pater Don Demidoff redet über die Nutzlosigkeit des rumänischen Gefängnissystems. Er sagt, dass die Häftlinge die gleiche Behandlung überall hatten. Die Wächter behandeln sie überall sehr schlecht. Überall erinnert die Einstellung und die Atmosphäre an eine Militärdiktatur. Niemand hat Rechte, wobei die Erniedrigung der armen und Zigeuner unvorstellbar ist. „Die Personenangaben werden nicht geschützt. Einige von mir zugesandten Pakete wurden zurückgeschickt, weil ich nicht den Namen und das Geburtsdatum der Eltern darauf angegeben hatte. Die Familien der armen Häftlinge, die kein Geld hatten, um ihre Verwandten zu besuchen, haben mich gebeten, ein Foto des Häftlings zu machen. Das Gefängnispersonal hat den Antrag brutal abgelehnt”, ergänzt Pater. Für die wohlhabenden Häftlinge sehen die Sachen ganz anders im Gefängnis aus. Pater Don Demidoff hat erfahren, dass die reichen Häftlinge mit Hilfe der Wächter Mobiltelefone, Prostituierte oder Drogen kaufen können.
Der Kampf gegen das System
Der ehemalige Direktor des Gefängnisses Codlea war aufgeschlossen mit Pater Don Demidoff. Er versuchte, ihm ein Beichtzimmer zur Verfügung zu stellen und ihm den Kontakt zu den Häftlingen zu erleichtern. Das Protokoll, welches mit der ehemaligen Führung aufgesetzt wurde, wird nicht mehr eingehalten. Zur Zeit wird das Gefängnis von einem neuen Direktor geleitet. Die vorherigen Vereinbarungen sind nicht mehr gültig, die Unterzeichnung eines neuen Protokolls wurde versucht. Don Demidoff hat auf die Besuche im Gefängnis auf Grund des nutzlosen Kampfes mit einem geschlossenen, kommunistischen System verzichtet. Er hat beschlossen, die Wirklichkeit der Öffentlichkeit vorzustellen. Er hat seine Erfahrungen der Justizministerin Monica Macovei beschrieben. „Das rumänische System der Gefängnisse schafft Hass, Grausamkeit, Menschenverachtung, soziale Isolation, Verbitterung, Verformung der individuellen menschlichen Substanz und ist Brutstätte für weitere Straftaten und eine Schule für Kriminalität sondergleichen und stigmatisiert den Rest des Lebens eines Ex-Häftlings. (…) Wenn man durch eine Amnestie die Kleinststraftaten (Diebstahl bis 500 Euro) auslöschen würde, könnte man die Anstalten um die Hälfte der Einsitzenden entleeren und für den Rest einigermaßen humane Situationen schaffen, vor allem aber auch intern ein soziales System der Strenge oder Belohnung”, hat er unter anderem der Justizministerin geschrieben. Er hat auch der Gefängnisführung und der Europäischen Kommission geschrieben. Die Antwort der Justizministerin war lückenhaft und gegenstandslos. Die Häftlinge schreiben weiterhin an Don Demidoff, wobei sie dazu die von ihm gespendeten Materialien verwenden. Sie benötigen Hilfe und wollen mit ihm reden. Erwachsene Männer weinen in den rumänischen Gefängnissen, wo die Lebensbedingungen schlechter als die der Schweine in Deutschland sind. „Die Lehrmethoden waren unterschiedlich, Ich arbeitete mit Gruppen von 50 Personen in der Altersstufe von 18 bis 28 Jahren. Am Anfang wollte ich von denen Vorschläge für Gesprächsthemen durch anonyme Briefe erhalten. Einer hat ein Penis gezeichnet. Ich fragte, wer so etwas gezeichnet hat. Alle lachten. Ein Häftling, der provozierend vor mir saß, hat zugegeben. Ich bat ihn, sich anzunähern. Ich habe ihm die Hand gereicht, alle lachten. Dann habe ich zu mir gezogen, ganz nahe. Ich erklärte ihm, dass wir etwas anders tun werden, wenn er mich provozieren will. Plötzlich war Ruhe”, Pater Don Demidoff „Es ist unglaublich. In den 30 Jahren meiner Priestertätigkeit, seitdem ich Seelsorge anbiete, habe ich nie so etwas erlebt. Einige Häftlinge, krank und geschlagen, weinten und wollten nicht mehr in der Zelle zurückkehren. Sie bevorzugten die Isolation. Keiner hat etwas für sie getan. Dort habe ich auch einen Häftling der schon seit sechs Jahren verhaftet war, weil er eine Million alte Lei gestohlen hatte. Alles ist grausam dort. Auf dem Rückweg mußte ich weinen. Unabhängig von den Taten, ist die Behandlung grausam”, Pater Don Demidoff 40 Tage vor dem EU - Beitritt Rumäniens, Tausende Häftlinge verrotten in den rumänischen Gefängnissen. Oft 30 Gefangene in einer Zelle, meistens zwei in einem Bett. In West-Europa haben selbst Schweine bessere Lebensbedingungen. „Ich war 6 Monate Seelsorger im Hochsicherheitsgefängnis im rumänischen Codlea, dann habe ich kapituliert”, die Botschaft von Pater Don Demidoff für Europa
Briefe an Häftlinge
„Viele, viele Briefe habe ich in den letzten Wochen von Euch erhalten. Mich bedrücken Eure geistigen Nöte, Eure materielle miserable Situation, Eure Hoffnungslosigkeit und auch viel Ungerechtigkeit. Viel zu viele leiden bei Euch viel zu lange, weil Ihr Euch keinen kompetenten Anwalt leisten konntet. Das ist ein Skandal. Ich habe einen ausführlichen Brief mit vielen Vorschlägen an die Justizministerin Macovei geschrieben. Ich kann unter diesen Umständen nicht mehr zu Euch nach Codlea kommen, denn ich habe dort als Priester nicht die Rechte und Freiheiten, die ich in jedem europäischen Gefängnis hätte, um den Gefangenen zu helfen. Schon das Filzen meiner Soutane und meiner Tasche an der Pforte ist so diskriminierend, dass ich mich frage, haben wir als Priester keinen Wert? Natürlich würde ich niemals eine Regel im Gefängnis brechen. Viele hatten mich um ein Handy gebeten, viele hatten Ansinnen, die ich kategorisch abgelehnt habe. Aber dennoch habe ich versucht, auch Eure Rechte zu reklamieren. (...)Noch einmal es gibt für Euch sicher genug Gründe zu büssen. Ihr müßt Eure Opfer und Gott um Vergebung bitten. Aber ehrlich und aufrichtig. (...)Einige haben mir geschrieben, dass sie einen Hungerstreik durchführen wollen, damit ich zurückkomme. Tut das bitte nicht. Es sieht nach Erpressung aus und so arbeiten wir niemals. (...)Ich bitte Euch aus ganzem Herzen: betet, betet, betet.”, Brief vom 4. November. 2006
„Der Freiheitsentzug in Codlea ist ein Fall für den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg, für Amnesty International London und für die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte Frankfurt, aber insbesondere für den europäischen Hochkommissar in Brüssels. (...) Immer habe ich unterstrichen, dass eine Mißachtung der gesetzlichen Vorschriften auch durch Freiheitsentzug bestraft werden kann. (...) Das Problem in Rumänien ist, dass der Freiheitsentzug als ungenügend betrachtet wird. Die Häftlinge müssen auch erniedrigt werden. Und das ist grausam ”.
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40 Tage vor der Integration Rumäniens in Europa verkommen dort tausende Häftlinge in den Gefängnissen. Oft 30 Gefangene ineiner Zelle, meistens zwei in einem Bett. In West-Europa haben selbst Schweine bessere Lebensbedingungen. Ich war 6 Monate Seelsorger im Hochsicherheitsgefängnis im rumänischen Codlea, dann habe ich kapituliert. |
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Meine lieben Brüder im Gefängnis in Codlea, ich muss Euch, wie bereits mündlich geschehen, mitteilen, dass ich vorerst meinen freiwilligen Dienst in Codlea unterbrechen muss. Die Gründe:
Ich habe immer betont, dass ein Gesetzesbrecher notfalls mit Freiheitsentzug bestraft werden muss. Allerdings scheinen mir die Höhen der Freiheitsstrafen dort mehr als überzogen zu sein. (Das allerdings ist nicht das Problem der Gefängnisleitung, sondern der Justizministerin und der Gerichte). Das Problem in einem rumänischen Gefängnis ist, dass man wohl glaubt, dass der Freiheitsentzug nicht ausreicht. Man muss die Insassen auch noch erniedrigen. Und das ist schrecklich. Die höchste Strafe, die einem Menschen in einem demokratischen West-Gefängnis aber zumutbar ist, ist der Freiheitsentzug. Wer Gesetze bricht, muss dafür büssen. Aber mehr nicht. Es muss einem Gefangenen aber auch die Möglichkeit gegeben werden, seine Tat zu bereuen und das geschieht keinesfalls unter Zerstörung seiner Persönlichkeit. Das geschieht auch nicht durch Isolation von seiner Familie, von seinen geliebten Menschen. Ich habe die Gefangenen befragt, ob Sie denn überhaupt jemals die Möglichkeit hatten, die Menschen, denen sie Böses angetan haben, um Verzeihung zu bitten, wenigstens in einem Brief. Auch diese Möglichkeit gibt man ihnen nicht. Theoretisch haben sie Möglichkeiten Briefe zu schreiben oder zu telefonieren.
Straftäter mussen re-sozialisiert werden. Ich kann in Codlea nicht erkennen, was dafür konkret geschieht. Ich bin tief-traurig, wie die Menschen in Codlea gedemütigt werden. Es heisst "Hochsicherheits-Gefängnis". Aber wieviele sind dort eingeschossen, die eine Erst-Tat begangen haben, viele aus Hunger und der jeweilige Schaden so gering ist, dass eine soziale Aufgabe als Bestrafung absolut ausreichen würde. Warum müssen eigentlich Zigeuner besonders hart bestraft werden, Jugendliche? Will man sie einfach wegschliessen?
Meine lieben Brüder: Christus hat gesagt: "Ich war im Gefängnis und ihr habe mich besucht". Ich will euch weiter begleiten und ich hoffe auf die Einsicht des Generaldirektors XY in Bukarest und der Justizministerin Moncia M. in Bucarest. Der Generaldirektor hat bisher intelligent und positiv geantwortet und mich auch nach Bukarest eingeladen.
Für eine Zeit, wie lange weiss ich nicht, muss ich Euch also ausserhalb der Mauern begleiten. Ich schicke Euch weiter die Zeitung mit der Seite 5 und Ihr könnt mir jederzeit schreiben. Ich werde weiter Eure Familien aufsuchen und denen Eure Sorgen mitteilen, wenn Ihr sie mir schreibt. Es ist wichtig, dass Ihr Kontakt zu Euren Familien behaltet. Wo denn wollt Ihr sonst hin, wenn Ihr einmal hoffentlich frei seid. Ich werde Euch weiterhin einen Anwalt der Liga besorgen, wenn es in besonderen Fällen notwendig ist.
Ich hoffe, dass Ihr meine Post erhaltet und mir unbehindert schreiben könnt. Ich bitte Euch die beiliegenden Fragen zu beantworten.. Ein Freiumschlag liegt bei.
Seid tapfer. Behaltet trotz der Umstände Eure Würde. Laßt Euch nicht erniedrigen. Und bittet Jesus Christus, den HERRN aller Welten, den HERRN über Freiheit und Unfreiheit Euch zu schützen und mit Euch zu sein. Prüfet die, die Euch einen neuen Glauben oder eine neue Kirche andrehen wollen an ihren Worten. Es gibt keinen wirklichen Christen ohne christliche Taten. Süssliches Geschwätz oder Lieder haben nichts mit Jesus Christus zu tun. Und betet! Betet für Euch, betet für Eure Angehörigen und betet für die, denen Ihr Leid angetan habt. Das letzte VATER UNSER, das ich zusammen mit Euch gebetet habe, hat mich sehr bewegt. In diesem Augenblick wart Ihr wirklich rein, ich sah Eure Verzweiflung in Euren Gesichtern, aber auch Eure Hoffnung. Nie erlebte ich in einem Gefängnis ein solches Gebet. Ihr wart mir nie so nahe. Betet auch für mich. Ja, denn auch ein Priester ist in Wahrheit nur ein Sünder....
Euer Pater Don Demidoff ICCC genannt "Bosco"
Bitte diesen Fragebogen sofort im Freiumschlag zurückschicken: Ich habe den Brief unzensiert erhalten Ja Nein Ich habe die Zeitung unzensiert erhalten Ich will dass Du uns weiter hilfst Ich wurde freitags aufgeschlossen, um an den Versammlungen mit Dir teilzunehmen Ich wurde nicht immer aufgeschlossen, um an den Versammlungen teilnzunehmen Ich habe das betreffende Formular nicht ausfüllen können, wenn ich nicht teilnehmen konnte Ich brauche dringenden Kontakt mit meiner Familie Ich bin das letzte Mal besucht worden vor .......................... Ich brauche dringend einen Arzt Ich brauche dringend einen Psychologen Ich brauche dringend einen Priester Sonstiges.........................................
Sehr geehrter Herr Generaldirektor aus dem beiligenden Brief an die Gefangenen der Gruppe Jugendlicher, die ich dort einmal wöchentlich betreut habe, ersehen Sie, dass ich meine freiwillige und unbezahlte Tätigkeit im Auftrag der "Liga Renasterea Morala" in Codlea vorläufig einstellen musste. Die Bedingungen dort sind menschenunwürdig und kleinste Schritte, den Gefangenen ein Zeichen christlicher Nächstenliebe zu geben, sind unwillkommen und suspekt.Auch zweifle ich an der Härte des Strafmasses in vielen Fällen, aber das ist ja nicht ein Thema der Gefängnisleitung sondern der Justizministerin. Viele der Insassen werden dort noch mehr zerbrochen, entwürdigt und haben keine Chance der Resozialisierung, nicht einmal die Chance, ihre Opfer um Verzeihung zu bitten. Was geschieht mit einem Menschen, der nicht um Verzeihung bitten darf und dem nicht verziehen wird. Das ist der Anfang von Re-Sozialisierung. Sie erleben eine Bestrafung der Strafe. Die Liga hat also versucht, Resozialisierung im wahrsten Sinne des Wortes zu betreiben und und zum Beispiel familiäre Kontakte wiederzubeleben.Wir haben unsere Tätigkeit nicht verstanden als Mitgliederwerbung für eine Kirche oder eine Sekte, sondern als konkreten christlichen Beistand für Menschen, die wieder eine Chance brauchen. Vor allem in den Fällen, in denen Justizirrtümer die Menschen dorthin geschickt haben, haben wir unsere Anwälte eingeschaltet. Wir weisen das Benehmen des dortigen Direktors von Codlea zurück, den Vertreter der LIGA abzukanzeln. Es fällt uns überhaupt auf, wenn der Psychologe Herr Staier nicht anwesend ist, die Vereinbarungen nicht mehr halten. Das beginnt schon beim Empfang. Der Direktor hat unter Zeugen erklärt, dass er nicht in Europa integriert werden will. Damit entzieht sich für uns jede Gesprächsmöglichkeit.
Ich kann nur zu den Gefangenen zurückkehren und ihnen helfen, wenn ich mit der Generaldirektion, also mit Ihnen ein faires Protokoll erreiche. Bitte lesen Sie meinen Brief, den ich jetzt an die Gruppe der Gefangenen geschrieben habe.
Ich wünsche Ihnen gute Entscheidungen in Ihrem schweren Amt. Gott befohlen Ihr Pater Don Demidoff ICCC
Meine lieben Brüder in Christus, meine lieben Brüder in Unfreiheit. Viele, viele Briefe habe ich in den letzten Wochen von Euch erhalten. Mich bedrücken Eure geistigen Nöte, Eure materielle miserable Situation, Eure Hoffnungslosigkeit und auch viel Ungerechtigkeit. Viel zu viele leiden bei Euch viel zu lange, weil Ihr Euch keinen kompetenten Anwalt leisten konntet. Das ist ein Skandal.
Ich habe einen ausführlichen Brief mit vielen Vorschlägen an die Justizministerin Macovei geschrieben, leider habe ich keine Antwort erhalten, sodaß mir jetzt die Hände gebunden sind:
Ich kann unter diesen Umständen nicht mehr zu Euch nach Codlea kommen, denn ich habe dort als Priester nicht die Rechte und Freiheiten, die ich in jedem europäischen Gefängnis hätte, um den Gefangenen zu helfen. Schon das Filzen meiner Soutane und meiner Tasche an der Pforte ist so diskriminierend, dass ich mich frage, haben wir als Priester keinen Wert? Natürlich würde ich niemals eine Regel im Gefängnis brechen. Viele hatten mich um ein Handy gebeten, viele hatten Ansinnen, die ich kategorisch abgelehnt habe. Aber dennoch habe ich versucht, auch Eure Rechte zu reklamieren. So bleiben meine Zusagen Euch gegenüber ohne Inhalt und ohne Wahrhaftigkeit. Inzwischen kommen sogar die Pakete zurück, weil wir nicht über Eure Daten verfügen. Wir müssten auf die Paketadresse Euer Geburtsdatum und die Namen Eurer Eltern schreiben. Das ist doch in einem zivilisierten Staat und auch im Strafvollzug aberwitzig. Das sind doch Schikanen.
Nun, Monica Louzia Macovei hat mir nicht geantwortet. Sicher bin ich auch nicht genug wichtig. Ich kann also nur noch in der öffentlichen Meinung, in den Medien für Euch kämpfen und für Euch eintreten.
Noch einmal es gibt für Euch sicher genug Gründe zu büssen. Ihr müßt Eure Opfer und Gott um Vergebung bitten. Aber ehrlich und aufrichtig. Ihr habe keine Chance wenn Ihr diesen Akt nicht vollständig und hingebungsvoll macht.
Besonders traurig bin ich, weil ich Euch vor allem in Euren seelischen Nöten nicht mehr beistehen kann, also Euch keine Beichte mehr abnehmen kann und Euch die Vergebung unseres unendlich guten Gottes mitteilen kann. Es tut mir weh.
Einige haben mir geschrieben, dass sie einen Hungerstreik durchführen wollen, damit ich zurückkomme. Tut das bitte nicht. Es sieht nach Erpressung aus und so arbeiten wir niemals. Eine legale Möglichkeit besteht darin, dass Ihr eine Unterschriftensammlung durchführt und mit diplomatischen Worten die Justizministerin bittet, doch meinen Brief zu beantworten. Vielleicht bestünde so eine Möglichkeit, dass ich zurückkomme und meine Tätigkeit wieder in Codlea aufnehme. Eine weitere Diskussion mit der Führung von Codlea lehne ich ab. Alle haben dort immer noch militärische Grade, was soll man dort diskutieren. Mehr kann ich dazu nicht sagen, obwohl es noch viel zu sagen gäbe.
Ich bitte Euch aus ganzem Herzen: betet, betet, betet. Lasst die Gewalt untereinander in den Zellen, kümmert Euch um die Schwachen. Teilt mit denen, die gar nichts haben. Befolgt die Regeln des Gefängnisses. Aber habt auch den Mut es zu sagen, wenn Euch dort Unrecht geschieht. Ihr könnt es mir immer mitteilen, ich werde es dann in meiner Zeitung "Ziarul de Sibiu" publizieren.
In den Beichten musste ich furchtbare Dinge aus dem Innenleben des Gefängnisses erfahren.
Oftmals kam ich nach Hause und habe in meiner Kapelle geweint. Die Botschaft Jesu ist nur eine: liebet einander, liebet einander wie Brüder. Auch wenn Euch die Gesellschaft verachtet: ich umarme Euch brüderlich.Denn Christus war auf der Seite der Sünderin Maria Magdalena, des Zöllners, der Kranken und der Schwachen. Und in der Stunde seines Todes am Kreuze versprach er einem Kriminellen am Kreuz neben ihm, dass er noch in der gleichen Stunde mit Jesus ins Paradies eingehe.
Euer Pater Don Demidoff ICCC PS Ich warte noch ein paar Tage auf Antwort aus Bukarest. Im Falle dass mein Brief unbeantwortet bleibt, bin ich frei, auch diesen Brief zu publizieren Ihr Schreiben Nr. 242227/20.10.2006 Eingang bei der LIGA am 30.10.2006
Sehr geehrte Frau Ministerin, sehr geehrter Herr Generaldirektor, Im Anschluss an Ihre oa. Antwort erklären wir:
Wir entnehmen Ihrem Schreiben, dass Sie an einer Zusammenarbeit mit der LIGa nicht interessiert sind und fühlen uns daher an die beabsichtigte Vereinbarung mit Dr.Berechnet und die Schweigepflicht nicht mehr gebunden. Die Liga wird ihre Tätigkeit in Codlea nicht wieder aufnehmen.
Wir werden darum den Verpflichtungen der Statuten der LIGA entsprechend die unglaublichen Zustände in Codlea und die Erniedrigungen der Gefangenen bei den Medien, den Europäischen Instanzen und Kommissaren und den Menschenrechtskommissionen aufgrund unserer eigenen Erkenntnisse in Codlea publizieren.
Wir halten noch einmal fest, dass in einem demokratischen Staat der Freiheitsentzug die maximale Form der Strafe für einen Verurteilten ist. Wenn Rumänien jetzt in Europa integriert wird, muss dort nachdrücklich daraufhingewiesen werden, dass den Gefangenen in Codlea und den anderen Gefängnissen die Menschenrechte nicht gewährt werden und sich die Unterdrückung in gar nichts vom kommunistischen System unterscheidet.
Die Verordnung nr 610/c/17.02.2006 ist doch in Wahrheit nur ein Paravan. Eine qualifizierte Durchführung kann schon allein aufgrund der immer noch herrschenden Ideologie und Indoktrination gar nicht realisiert werden.Wir halten ausdrücklich fest, dass der Präsident der Liga, seine Aufgaben als Priester in Codlea nicht ausüben konnte.
Es mag wohl müssig sein, nach Ihrer verhöhnenden und reduzierenden Antwort auf weitere Aspekte einzugehen. Hochachtungsvoll Pater Don Demidoff ICCC
Recomandare / Avis de primire Strict personal Frau Minister Dr.Monica Luisa Macovei Bucuresti
Sehr geehrte Frau Minister Dr. Monica Luisa Macovei, mit Anerkennung danke ich Ihnen für Ihre schnelle Reaktion in Sachen Penitenciar Codlea bezüglich meines damaliges Protokolls mit der Leitung der Haftanstalt. Ich danke Ihnen, dass Sie so bewundernswert unbürokratisch Ihren General-Bevollmächtigten Dr. Bechenet am ……………..zu uns zum Sitz der LIGA gesandt haben.
Damals haben wir vereinbart, ein neues Protokoll der Zusammenarbeit mit diesem Penitenciar zu erstellen. Wir haben nun ernsthaft über die Situation nachgedacht und unser Präsident Pater Don Demidoff ICCC war auch noch einmal in der Institution, um verschiedenen Gefangen zu helfen, bzw. Botschaften oder Informationen deren Familien zu überbringen oder auch die Anwälte der LIGA einzuschalten.
Eigentlich müssten wir Ihnen nunmehr ein langes Memorandum erstellen, um die Situation aus unserer Sicht darzustellen. In der Kenntnis, dass ein Minister kaum Zeit hat, lange Memoranden zu lesen, beschränken wir uns auf diese Kernsätze:
Wir prüfen ernsthaft, ob ein Protokoll der Zusammenarbeit, dass in kürzester Zeit wieder auf Konflikte stossen wird, noch Sinn macht. Wir prüfen ausserdem ernsthaft, ob unsere Tätigkeit intern, bei der wir der Schweigepflicht unterliegen und immer nur einer kleinen Gruppe Gefangener helfen können, effizient ist. Oder ist es besser, wir unterliegen von aussen unserer Unabhängigkeit und haben die Freiheit, Menschenrechtsorganisationen und Medien auf die vielfachen Problemfälle aufmerksam zu machen. Wobei uns klar ist, dass Codlea nur ein Fall der verschiedensten Problemgefängnisse darstellt.
16 lange Jahre hat Europa wegen der Heim- und Strassenkinder geschrien und die Integration Rumäniens in Europa von der Verbesserung der Bedingungen dieser Betroffenen abhängig gemacht. Wenige Monate aber vor der Integration in Europa gibt es noch das Problem der rumänischen Gefängnisse, deren Zustand viel dramatischer ist, als das Problem der verlassenen Kinder jemals war.
Das rumänische System der Gefängnisse schafft Hass, Grausamkeit, Menschenverachtung, soziale Isolation, Verbitterung, Verformung der individuellen menschlichen Substanz und ist Brutstätte für weitere Straftaten und eine Schule für Kriminalität sondergleichen und stigmatisiert den Rest des Lebens eines Ex-Häftlings.
Wenn zwischen 20 und 30 Gefangenen in einer Zelle eingepfercht sind, immer zwei in einem Bett, Bettwäsche nur bei Haftantritt, ist das Menschenverachtung ohne Beispiel und eine Entwürdigung von Menschen, wie wir sie als Demokraten nie erlebt haben.
Das beginnt aber schon vor dem Strafvollzug durch das Rechts– und Gerichtswesen:
1. Wer arm ist, muss länger büssen 2. Wer Zigeuner ist, wird härter bestraft 3. Wer sich keinen qualifizierten Anwalt leisten kann, hat auch keine Unschuld.
Wenn die Gerichte endlich für die Delikte ein gesundes Strafmass walten liessen, könnten Straftäter Einsicht lernen und Busse akzeptieren. Wenn man durch eine Amnestie die Kleinststraftaten (Diebstahl bis 500 Euro) auslöschen würde, könnte man die Anstalten um die Hälfte der Einsitzenden entleeren und für den Rest einigermassen humane Situationen schaffen, vor allem aber auch intern ein soziales System der Strenge oder Belohnung. Wenn man es lernen würde, dass auch Gefangene ein Recht auf Korrektheit haben und ein Recht auf Recht, würden viele der Gefangenen anders reagieren. Wenn Leitungsorgane lügen oder sogar falsche Beurteilungen oder Gerichtsdeklarationen ausstellen, darf man sich nicht wundern, wenn die geknechteten Menschen in eine desolate Situation geraten, wie sie zuletzt in den Medien auch über Codlea beschrieben wurde. Konkret: nur dort wo die Leitung mitspielt, sind Drogen– und Telefonmobilhandel überhaupt möglich. Warum berichten selbst die Medien so einseitig .....? Wenn man alle nach alter Ideologie “gleichmacht” und auf eine kriminelle Stufe stellt, wer keine Wertescala und damit humanes Denken praktiziert, darf sich nicht wundern, wenn er in Codlea und anderswo einen Käfig von Raubtieren schafft.
Dort wo noch militärische Grade herrschen, sind auch Köpfe und Herzen militärisch. Das hat aber in einem demokratischen Gefängnis nichts zu suchen.
Besonders aber bedrückt uns, dass ein Priester, ein Seelsorger in Codlea überhaupt keine Recht hat, etwa wie in einem deutschen bzw.westeuropäischen Gefängnis, keine Bewegungsfreiheit intern hat und wohl auch seine Würde kaum bekannt ist. Aber das entspricht genau diesem Menschenbild, das wohl immer noch aus der scheinbar niemals ausrottbaren kommunistischen Ideologie stammt. Jeder Verbesserungsvorschlag, jeder Schritt um etwas neues auszuprobieren im Interesse der Gefangenen, jeder psychologische Versuch, die Gefangenen “neu” und “innen” zu erreichen, ist dort blockiert. Nicht einmal und das haben wir mehrfach reklamiert ist eine fundamentale Beichte dort in Ruhe absolvierbar,die für einen Sünder so befreiend sein kann und oft ist. Als Priester der Independent Catholic Church ICCC USA legen wir ein Jurament ab, dass wir die Regeln (hier muss natürlich gefragt werden welche Regeln?) der Anstalt strikt beachten, Stillschweigen bewahren, dafür aber intern a l l e Bewegungsfreiheit erhalten. Davon ist Codlea weit entfernt.
Vieles wäre noch zu sagen, wir wollen unsere Leser aber nicht vorab strapazieren. Die elementare Frage ist nur, sehr verehrte Frau Minsiter, wie sollen wir unter diesen Bedingungen mit dem Penitenciar ein vernünftiges und gesundes Protokoll abschliessen? Die Schwierigkeiten einer intelektuellen, ideologiefreien Diskussion haben wir bereits früher dargestellt. Das bedeutet, dass dieses Protokoll keinesfalls auf der Ebene des Penitenciars, sondern wenn überhaupt nur direkt mit dem Justizministerium bw. der Generalverwaltung der Gefängnisse abgeschlossen werden kann. Wir sind auch traurig, dass das Volumen unseres Wirkens den lokalen Bereich in Codlea als Information nicht verlassen hat und das Ministerium nicht wirklich informiert wurde. Was hat die LIGA nicht will. Die Mitglieder der LIGA gehen nicht nach Codlea um Mitgliederwerbung für eine Kirche oder eine Organisation zu betreiben. Die LIGA ist unabhängig von Parteien, Kirchen und Organisationen. Die LIGA hat das Format einer christlich-sozialen und humanitären Vereinigung und wirbt insgesamt für die Wiedergeburt der Moral auf der Basis von Toleranz in welcher Volksgruppierung auch immer. Was hat die LIGA in Codlea getan bisher getan? Allgemeine Beratungen, Unterweisungen und Diskussionen in einer Gesprächsgruppe von 50 Personen in der Altersstufe von 18 bis 28 Jahren. Thema: Pädagogik des Herzens. Rollenspiele Individuelle seelsorgliche Begleitung: Einzelgespräche, Beichten, Konfliktgespräche Immer ist die Basis eine Psychologie und Menschenkenntnis, in der auch der Strafgefangene seine Rechte kennt und als Mensch behandelt wird. Der Entzug der Freiheit ansich ist Strafe im Maximum, weitere Knebelungen oder inhumanes „Halten“ von Menschen ist Unrecht. Nicht nur die Todesstrafe ist abgeschafft. Diskussionen über Verhalten von Bewachern und Dienstpersonal Begleiten von Krankheit und Verlangen von Medikamenten und fachlicher Arzthilfe. Warum werden Krankheiten, auch schwere, von Inhaftierten so geringschätzt? Warum werden Gerichten falsche Bescheinigungen vorgelegt?
Soziale Begleitung und Kontakte zu den Familien Wiederherstellung von sozialen Kontakten Realisierung von Besuchen in schwierigen Fällen Mittel und Organisation eines Besuches
Soziale Unterstützung , Hygienische Hilfsmittel, Medizinische Hilfe und Medikamente
Realisierung von juristischer Begleitung vor allem bei Revision, Justizirrtum, Assistenz im Prozess selbst
Vorbereitung der Entlassung Hilfestellung nach der Entlassung Re-Sozialisierung
Bei all diesen Bemühungen wurde die LIGA bisher in Codlea nicht unterstützt, ja vielfach behindert.
Macht es Sinn, verehrte Frau Minister, unter diesen Bedingungen ein neues Protokoll abzuschliessen?
Diesen Brief unterlegen wir bis zum 25. Oktober 2006 einer vertraulichen Gesprächsbasis und geben ihn bis dahin nicht der Öffentlichkeit oder den früher bereits genannten Menschenrechtsorganisationen. Ein Duplikat senden wir ausschliesslich an unseren Vertrauten in Strasbourg, Dr.R.Giebenrath DEA Bis dahin haben wir unsere Tätigkeit in Codlea vorläufig eingestellt Bei einer positiven Antwort sind wir auch jederzeit bereit, nach Bukarest zu kommen oder erwarten Sie auch gern persönlich oder Ihren Gesandten Dr.Bechenet in Iacobeni.
Mit Respekt und Hochachtung Pater Don Demidoff ICCC Presedinte Liga Renastere Morala Presedinte Fundatia Casa Don Bosco |
R U M Ä N I E N J U S T I Z M I N I S T E R I U M NATIONALE VERWALTUNG FÜR STRAFANSTALTEN BÜRO DES GENERALDIREKTORS
Nr. 201399 / 17.01.2006
HERRN VORSITZENDEN DER STIFTUNG SF. DON BOSCO
P. Don Demidoff ICCC
Die Zielsetzung der Nationalen Verwaltung für Strafanstalten ist die Einhaltung und Gewährleistung des Grundrechts auf Meinungs-, Gewissens- und Glaubensfreiheit der Personen, die eine Freiheitsstrafe haben. In diesem Sinne streben wir eine Zusammenarbeit auf lokaler Ebene zwischen der Verwaltung der Strafanstalt Codlea und der Stiftung Sf. Don Bosco an, deren Interessen von Ihnen großartig wahrgenommen werden. Wir empfehlen Ihnen, so schnell wie möglich ein Protokoll mit der Verwaltung der Strafanstalt, in welcher Sie Ihre Tätigkeit ausüben werden, abzuschließen, nachdem Sie sich über den gesetzlichen Rahmen zur Regelung der religiösen Tätigkeit in den Strafanstalten informieren.
Hochachtungsvoll.
GENERALDIREKTOR STAATSANWALT MARIUS IACOB (unleserliche Unterschrift) (Dienstsiegel) RUMÄNIEN, Bukarest, Str. Maria Ghiculeasa Nr. 47, 2. Stadtbezirk Telefon: 021 / 242.05.93, 242.33.14 / Telefax: 021 / 242.60.78 / E-Mail: office@anp-just.ro / Webseite: www.anp-just.ro
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